Im Viertelfinale des DHB Pokals ist Endstation

Leider war für die U19 im DHB-Pokal-Viertelfinale bei der DHfK Leipzig nichts zu holen. Trotz solider erster Halbzeit hieß es am Ende 34:19 für die Gastgeber.

Die Mannschaft um Trainer Tonči Drušković war zwar klarer Außenseiter, wollte aber an die starke erste Halbzeit aus dem Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt anknüpfen. Ziel war es, über den Kampf ins Spiel zu finden und den Gastgebern das gewohnte Tempospiel möglichst schwer zu machen. Das gelang anfangs überhaupt nicht und ehe man sich versah, führte Leipzig mit 4:1. Drušković nahm direkt die erste Auszeit und justierte nach. Und siehe da, den Rest der ersten Halbzeit blieb der LHC im Spiel. Immer wieder hielten die Cottbuser dagegen und blieben bis zur 25. Minute auf drei Tore dran (12:9). Mit ein bisschen mehr Spielglück hätte man diesen Rückstand auch in die Halbzeit mitnehmen können. Aber der LHC vergab die Großchance auf das 15:12 und die Leipziger erzielten über einen Tempogegenstoß mit der Pausensirene das 16:11.

In der gesamten zweiten Hälfte gelang es unseren Jungs dann nicht mehr, an die Leistungen aus Durchgang eins anzuknüpfen. Leipzig spielte konstant hohes Tempo und zog Tor um Tor davon. Das gab dem Trainerteam zumindest die Möglichkeit, munter durch zu wechseln und auch den mitgereisten U17 Spielern genügend Einsatzzeit zu verschaffen.

"Jetzt heißt es die Lehren aus der Niederlage zu ziehen und sich für Potsdam vorzubereiten", so der Trainer. Nächsten Samstag, den 05.06. um 15 Uhr kommt der Lokalrivale vom VfL Potsdam in die Lausitz-Arena. "Wenn wir gegen Potsdam etwas holen wollen, müssen wir Kampfgeist und Laufleistung auf das nächste Level heben", so der Kroate im Nachgang.

Die Partie gegen Leipzig gibt´s im Re-Live unter https://youtu.be/PlWr9K3TbE8.

Im Viertelfinale des DHB Pokals ist Endstation