Die Gastgeberinnen erwischten den deutlich besseren Start und gingen zunächst mit 4:0 in Führung. Beim LHC lief zu Beginn noch nicht alles zusammen, vielmehr musste sich die Mannschaft im Laufe des Spiels zusammenraufen, Lösungen finden und immer mehr als Team agieren. Genau das gelang: Stück für Stück kämpften sich die Cottbusserinnen zurück und glichen in der 10. Minute zum 6:6 aus.
Von da an entwickelte sich eine enge Partie auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und beim Stand von 15:15 ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dann immer mehr, was an diesem Tag entscheidend werden sollte: füreinander kämpfen, gemeinsam Lösungen finden und auch dann zusammenbleiben, wenn es mal nicht rund läuft. Der LHC erarbeitete sich beim 16:18 erstmals einen kleinen Vorsprung, doch Spreewald blieb dran und machte es bis zum Schluss spannend.
Vier Minuten vor dem Ende lagen die Cottbusserinnen mit 28:25 vorn, ehe die Gastgeberinnen noch einmal auf 28:29 verkürzten. Den Schlusspunkt setzte schließlich Mini mit ihrem Treffer zum 30:28.
Mit zehn Treffern war Mini erfolgreichste LHC-Torschützin, Vanessa steuerte sieben Tore bei. Am Ende steht ein hart erarbeiteter 30:28-Auswärtssieg – und mit vier Punkten aus zwei Spielen ein gelungener Start in die neue Saison! Darauf lässt sich aufbauen!