Die erste Männermannschaft des LHC ging in Brandenburg konzentriert zur Sache. Nach einer frühen Führung taten sich die Lausitzer allerdings schwer. Zur Halbzeit stand es nur 16:14 für den LHC. Der kam stark aus der Halbzeit. Innerhalb von 13 Minuten zogen die Lausitzer auf 13 Tore davon. Das war die Vorentscheidung. Am Ende stand ein souveräner 36:22 Sieg. Beste LHC-Werfer waren die Außenspieler Nicola Kuhlmey und Jerremy Kutz (jeweils sieben Tore).
Die LHC-Frauen – aktuell Tabellenzweiter der Verbandsliga-Süd - lieferten sich mit dem höherklassigen Brandenburgligisten HSV Falkensee 04 einen echten Pokal-Krimi. Nach 60 spannenden Minuten stand ein denkbar knapper 27:26-Erfolg und der Einzug ins Viertelfinale. Dabei ließen sich die Frauen auch von einem Vier-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit nicht entmutigen. Mit viel Kampf und einer starken Moral arbeitete sich Cottbus Tor um Tor heran und am Ende zum Sieg.
Die zweite Männermannschaft vom LHC war ebenfalls erfolgreich. Sie gewann in Trebbin mit 41:30. Von Beginn an ließen die Cottbuser keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Platte verlässt. Die frühzeitige Führung wurde im Laufe des Spiels immer deutlicher ausgebaut. Bester Werfer war Maximilian Städter mit zwölf Toren.
Am 19. und 20. Dezember 2026 steigt das traditionsreiche HVB-Pokal Final Four des Handball-Verband Brandenburg e.V. in der Lausitz Arena. Vier Frauen- und vier Männermannschaften kämpfen dann um den begehrten Pokal. „Die Lausitz-Arena bietet die perfekte Kulisse für hochklassigen Amateurhandball unter professionellen Bedingungen. Cottbus – eine Stadt, in der Handball nicht nur gespielt, sondern gelebt wird“, heißt es beim Handballverband.