Veröffentlichung: 1. Mai 2026
Marc Schmitz bleibt den Cottbuser Handballern treu
Kreisläufer verlängert beim LHC
Kreisläufer Marc Schmitz ist einer der LHC-Spieler, der am meisten ackern muss. In der Abwehr hält er in der Mitte alles zusammen. Im Angriff blockt er Wege frei und findet Lücken, um selbst Tore zu erzielen. Nun hat der 27-Jährige seinen Vertrag bei den Cottbuser Handballern um ein Jahr verlängert.
Marc Schmitz, dessen Leistungskurve in den letzten Jahren steil nach oben geht, spielt dann seine vierte Saison in Folge beim LHC. Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens sei es schon „ziemlich geil“, vor so vielen Zuschauern in der Lausitz-Arena zu spielen. Das sei etwas Besonderes in der vierten und auch in der dritten Liga.
Zweitens versteht er sich sehr gut mit Trainer Bennett Speed. „Er fördert mich, schenkt mir das Vertrauen und gibt mir viel Spielanteile“, sagt Marc Schmitz. Der Kreisläufer ist mit der Philosophie, die der LHC-Trainer hat, sehr zufrieden. „Ich sehe da den Fortschritt im Team, in der Art und Weise, wie wir spielen.“
Drittens stimmt die Chemie im Team. „Wir sind eingespielt, die Stimmung ist gut – die Mannschaft ist ein „vertrauter dufter Haufen. Das macht dann auch noch mal mehr Spaß, gemeinsam auf der Platte zu stehen“, so Marc Schmitz.
Er schätzt die Vision vom Verein. Da werden die richtigen Stellschrauben gedreht. Seit etwa drei Jahren durchläuft der LHC einen Prozess der Professionalisierung. Ein Teil davon ist Gordon Roth, sportlicher Leiter bei den Handballern.
In dieser Saison zähle Marc Schmitz zu den tragenden LHC-Säulen – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Im Innenblock bildet er gemeinsam mit Kastriot Jupa eine Paarung, die Roth als „Strafe für jeden Gegner“ bezeichnet. „Marc lebt Abwehr. Er liebt sie – und er kann sie. Diese Saison hat er gezeigt, wie intelligent und effektiv er verteidigt. Das hat uns enorm geholfen. Wir brauchen uns auf dieser Position überhaupt nicht zu verstärken, weil wir mit Marc einen der effektivsten und effizientesten Kreisspieler der Regionalliga Ostsee-Spree in unseren Reihen haben.“
Roth würdigt ausdrücklich auch den persönlichen Aufwand, den Schmitz für den Verein betreibt: Als Berliner pendelt er dreimal wöchentlich zum Training sowie zu den Spielen nach Cottbus. „Das darf man in der Gesamtbetrachtung nicht vergessen. Dass Marc trotzdem verlängert hat, sagt viel über ihn und über den Zusammenhalt in dieser Mannschaft aus“, so Gordon Roth.
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