Vor einer tollen Kulisse zeigte der LHC gegen Usedom eine gute erste Halbzeit. Im Angriff spielte das Team sehr variabel, in der Abwehr packten die Spieler ordentlich zu. Hinzu kamen starke Torhüterparaden von Filip Hancic. So konnten sich die Cottbuser Tor um Tor absetzen. Nach 19 Minuten stand es 12:6 für die Gäste. Zur Halbzeit führte der LHC mit 16:12.
In der zweiten Hälfte ging der Spielfaden etwas verloren. Cottbus leistete sich einige Fehlwürfe. Zudem wuchs der Usedomer Torhüter über sich hinaus. Nach 47 Minuten war beim Stand von 22:22 alles wieder offen. Doch die Lausitzer behielten die Nerven. Mit einem kurzen Zwischenspurt zogen sie auf 25:22 davon. Diese knappe Führung brachten sie über die Zeit. Am Ende gewann der LHC mit 31:28.
„Das war ein sehr schweres Spiel“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed nach dem Spiel. „Wir haben den Kampf angenommen und sind in der ersten Hälfte gut weggekommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann zu viele Fehlwürfe. Zudem fehlte uns etwas die Torhüterleistung. Alles in allem aber war es eine gute Mannschaftsleistung mit einer herausragenden Leistung von Hannes Knecht. Er hat uns getragen und geführt“, so Bennett Speed.
Hannes Knecht war mit acht Toren auch der beste Werfer auf Seiten der Cottbuser. Mit 36:8 Punkten liegt der LHC weiter vier Punkte hinter Grün-Weiß Werder auf Platz zwei.
Am kommenden Samstag, dem 11. April, kommt der SV Warnemünde nach Cottbus. Anwurf in der Lausitz-Arena ist 19 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr). Der Kartenvorverkauf läuft. Alle Infos im Internet unter www.lhc-cottbus.com