LHC-Trainer Bennett Speed musste in Ludwigsfelde kurzfristig auf einige Spieler verzichten. Das Team kompensierte die Verluste aber sehr gut und startete furios in die erste Halbzeit. Nach acht Minuten stand es 7:0 für den LHC. Angetrieben von einer starken Torhüterleistung kamen die Cottbuser gut in ihr Tempospiel. Ludwigsfelde fand in der Anfangsphase keine Mittel, um Cottbus zu stoppen. Die Führung sorgte beim LHC für Sicherheit. Die Mannschaft hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff. Zur Halbzeit betrug der Vorsprung neun Tore (18:9).
Auch in der zweiten Hälfte blieben die Cottbuser konzentriert bei der Sache. Ludwigsfelde konnte die Partie nun etwas ausgeglichener gestalten, kam aber nie in Schlagdistanz. Am Ende hieß es völlig verdient 37:25 für den LHC. Beste LHC-Torschützen waren der junge Anton Koppe (7 Tore), Nicola Kuhlmey und Hannes Knecht mit jeweils sechs Toren.
„Die Mannschaft ist gut gestartet und hat das gesamte Spiel über eine konstante Leistung gezeigt. Das Team hat die Ausfälle gut aufgefangen. Vor allem auch die jungen Spieler haben das gut gemacht“, sagte Bennett Speed nach dem Spiel. „Jetzt fokussieren wir uns auf das Derby gegen Lübbenau. Wir hoffen auf eine volle Lausitz-Arena mit einer tollen Stimmung.“
Die Spreewälder rangieren derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz. Sie gewannen am Wochenende ihr Heimspiel gegen SG OSF Berlin mit 32:20. Anwurf in der Lausitz-Arena am 19. September ist 19 Uhr. Der Einlass ist ab 17:30 Uhr. Karten für das Spiel gibt es im Internet. Alle Informationen dazu auf der LHC-Website unter www.lhc-cottbus.com