Cottbus brauchte etwa zehn Minuten, um seine Dominanz auf die Platte zu bringen. Mit einer physisch starken Abwehr und einem effizienten Angriff zog der LHC Tor um Tor davon. Die Spielzüge waren sehr variabel, viele Spieler trugen sich in dieser Phase in die Torschützenliste ein. Mit einer 18:10 Halbzeitführung ging es in die Kabinen.
Nach der Pause startete der LHC mit starken zehn Minuten. In diesem Zeitraum wurde der Vorsprung verdoppelt (28:12). Das gab den Lausitzern die Gelegenheit, die restliche Spielzeit durchzuwechseln und allen Bankspielern Einsatzzeit zu geben. Am Ende stand ein nie gefährdeter 33:19 Erfolg.
LHC-Trainer Bennett Speed war mit dem Auftreten seiner Mannen sehr zufrieden. „Wir haben heute eine sehr gute Mannschaftsleistung gesehen“, sagte er nach dem Spiel. „Das Team hat es wieder geschafft, sich in den ersten 30 Minuten ein Polster zu erspielen. Das war verdient. Wir waren das bessere Team“, so der Trainer. Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte seien überragend gelaufen. Das war nahe am Maximum.
Die besten Torschützen bei Cottbus waren Nicola Kuhlmey (12 Treffer) und Lukasz Orlich (4 Tore). Am nächsten Samstag, 28. Februar, steht das Derby bei der TSG Lübbenau 63 an. Das Hinspiel gewann der LHC in der Lausitz-Arena mit 38:25. Die Cottbuser wollen ihre gute Form unter Beweis stellen und auch das dritte Auswärtsspiel in Folge gewinnen. Anwurf ist 18 Uhr.