Aufholjagd nicht belohnt

Die Oberliga-Mannschaft des LHC Cottbus kassierte beim zweiten Heimspiel am Samstag gegen den Ludwigsfelder HC die zweite Saisonniederlage und rutschte auf den sechsten Tabellenplatz ab.

Aufholjagd nicht belohnt

Die Oberliga-Mannschaft des LHC Cottbus kassierte beim zweiten Heimspiel am Samstag gegen den Ludwigsfelder HC die zweite Saisonniederlage und rutschte auf den sechsten Tabellenplatz ab. Gegen den Ludwigsfelder HC verlor man am Ende 27:28. Mit einer Parade verhinderte mit Torhüter Florian Berndt ausgerechnet ein ehemaliger Cottbuser Handballer den Ausgleichtreffer der Gastgeber. Neuzugang Ivo Miskovic in der letzten Sekunde mit einem direkten Freiwurf versucht, wenigstens einen Punkt zu sichern, doch die Abwehrmauer der Ludwigsfelder und eben jener Florian Berndt ließen das nicht zu.
Die erste Halbzeit war ein Spiegelbild der 22:32-Niederlage Ende September gegen die Preussen aus Berlin, Damals gelang nichts, und auch diesmal kam bei den 147 Zuschauern in der Halle in der Poznaner Straße mehr Frust als Lust auf beim Halbzeitstand von 9:15 für Ludwigsfelde. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht“, stellte Mannschaftskapitän Robert Takev fest. Man beschäftigte sich mehr mit dem einen oder anderen diskutablen Schiedsrichterpfiff, als mit eigenen Unzulänglichkeiten. Und davon gab es mit Abspielfehlern und schlechter Chancenverwertung, die genannten Florian Berndt glänzen ließ, zu viele.
Es spricht für die LHC-Mannschaft, dass sie sich im zweiten Spielabschnitt ganz anders präsentierte. Zwar konnten die Gäste aus Ludwigsfelde in der 43. Minute sogar noch auf sechs Tore (17:23) davon ziehen, dann aber holten die Cottbuser Jungs Tor um Tor auf. „Wir haben uns reingekämpft“, stellte Kapitän Robert Takev fest. „Die Einstellung in der zweiten Halbzeit hat gestimmt“, fügte er hinzu. Das Hallenpublikum erwachte nun zunehmend aus dem Trauma der ersten Spielhälfte und trieb die Mannschaft lautstark an. „Das war richtig Klasse“, so Takev.
In der 56. Minute ging Cottbus nach dem 1:0 von Efa in der ersten Minute beim 26:25 durch Jerremy Kutz sogar zum zweiten Mal in Führung. Am Ende wurde die Aufholjagd jedoch nicht belohnt. Der Ludwigsfelder HC hatte mit dem 27:28 nicht unverdient das bessere Ende für sich.

LHC: Kastner, Adam, Speed;  Miskovic (4 Tore), Kuhlmey (8), R.Takev (5), Efa (4), Kutz (3), A. Takev (2), F-M.Takev (1), Hüneburg, Pohle, Schulze